Komm den KI-Fakes auf die Spur….
- Viktoria Desoi
- 30. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Komm den KI-Fakes auf die Spur….
Allmeines zum Einstieg
· Der Begriff „Deepfake“ beschreibt Medieninhalte, die durch KI manipuliert oder erzeugt wurden und täuschend echt wirken.
o Zum Beispiel kann ein Video von einer berühmten Person erstellt werden in dem diese Person, dann Handlungen ausführt oder Aussagenmacht, die die reale Person niemals tun oder sagen würde.
o Es braut nur ein paar qualitativ gut Aufnahmen einer Person.
Oft handelt es sich bei diesen „Deepfakes“ um harmlose scherzhafte und unterhaltende Inhalte. Aber durch die schiere Menge an solchen harmlos wirkenden Deepfakes richtet jährlich einen großen Schaden an. Verlässliche Daten zu diesem Thema gibt es leider noch nicht.
Die vier großen Fake-Bereiche
· Bilder:
o KI-Bildgeneratoren wie z.B.: Nano Banana können mittlerweile fast fotorealistische Bilder erstellen.
o Um ein Fake-Bild zu erkenn ist es hilfreich auf Kleinlichkeiten innerhalb des Bildes zu achten z.B.:
§ Zu viele Finger
§ Unnatürliche Handhaltung
§ Komischer Schmuck
§ Seltsame licht Verhältnisse
· Videos:
o Deepfake-Videos sind die Meisterklasse der digitalen Täuschung. Denn es ist möglich:
§ Gesichter in Videos auszutauschen
§ Stimmen nachzuahmen
§ Ganze Pressekonferenzen vorzutäuschen
o Solche Videos können die öffentliche Meinung oder Existenzen negativ beeinflussen, wenn sie viral gehen (sich stark im Internet verbreiten).
· Audio
o Der Enkeltrick 2.O wird durch KI-Stimmenklone erst möglich.
o Denn nun können Kriminelle mit der täuschend echt klingenden Stimme einer vertrauten Person anrufen und so der angerufenen Person so weis machen das es sich um einen echten Hilferuf handelt. So bringen die Kriminellen ihre Opfer dazu Geld herauszugeben, um der vertrauten Person zu helfen.
o Deshalb ist von Vorteil wenn man mit Familienmitgliedern oder engen Freunden ein geheimes Sicherheitswort auszumachen, um feststellen zu können ob es sich um einen echten Notfall handelt oder eine synthetische Fälschung
· Texte:
o KI-Texte sind generierte Textinhalte. Sie sind am schwersten zu identifiziere.
o Bisher konnte man solche Texte daran erkennen, dass ihre Formulierung mal zu glatt oder zu generisch und ohne echte Handlung. Jedoch werden diese Outputs qualitativ immer besser. So das zu einem seltsamen Effekt gekommen ist. Und zwar dass manche Menschen anfangen haben, ihre eigenen Texte nach dem Vorbild der KI zu verfassen. Sie nutzten öfter KI-Redewendungen wie z.B.: „In der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je….“oder KI-bevorzugte Worte wie „Gamechanger“ oder „revolutionieren“.
o Menschen schreiben ihre Texte heute strukturierter und gut verständlich, da sie ihre eigenen Erzeugnisse mit dem Niveau von ChatGPT und Co.
o Das ist der Grund warum KI-Detektoren für Texte so viel Flasch-Positive Ergebnisse, das heißt der Detektor hielt von menschengeschriebenen Texten für von einer KI generierte Texte.
o Deshalb ist davon abzuraten solche Detektoren z.B.: im Schul-Kontext solche Tools zu verwenden, um die „Echtheit“ von Texten feststellen zu wollen.
Daraus ergibt sich die Frage, wenn es so schwer zu erkennen ob es ein KI-generierter Text ist, es nicht wichtiger ist feststellen zu können, ob der Inhalt eines solchen Textes, auf Fakten beruht oder eine Art Halluzination der KI ist?
KI-Tools gegen KI-Fakes
Hive AI
· Dieses Tool ist ein Allrouter für alle Inhaltsarten. Es hat eine einfache Zugangs Form, und zwar als Chrome-Plugins.
· Man kann nämlich einfach nach „Hive AI Detector Chrome“ googeln und das Plugin installieren.
· Es kann Bilder aus Midjourney und Co., Videos und Audios mit hoher Präzision.
· Und so geht´s:
o Einfach Bilder oder Dateien per Drag & Drop auf das geöffnete Plugin ziehen,
o „Check Origin“ klicken.
· In wenigen Sekunden wird dir transparent das Analyse-Ergebnis angezeigt.
· Bei der Erkennung von Texten hat das Tool Probleme, aus dem zuvor genannten Grund.
DuckDuckGoose /Phocus
· Für zuverlässige Deepfake-Dedektionen für Inhalte jeder Art im Unternehmenskontext benötigt, sollte sich das niederländische Unternehmen DuckDuckGoose und ihre Lösung Phocus ansehen.
· Damit kann eine unternehmensweite DSGVO-konforme Detektorlösung aufgebaut werden.
Perplexity
· Dieses Tool eignet sich sehr gut um einen schon bestehenden Text auf seine Faktentreu zu überprüfen. Diesem Assistenten stellt man diesen Text zur Verfügung und dieser fast alle Fakten zusammen, ordnet Details ein und nennt jede genutzte Quelle, die man dann auch prüfen sollte.
· Wichtig: Perplexity macht auch Fehler!
o Besonders bei der Auswahl der Quellen
o Bei Sensiblen Fakten mehrere Quellen zu überprüfen und möglichst auf Primärquellen zu achten.
Fazit:
· Man sollte nicht alles glauben, was man sieht. Da KI-gestützte Fakes immer besser werden.
· Wichtig dabei ist keine Panik zu bekommen, sondern wachsamer zu sein und sich z.B.: Tools wie die die ich schon genannt habe. Denn mit etwas mehr Aufmerksamkeit und einer gesunden Portion Skepsis, sowie dem richtigen Tool kann man die meisten Fakes erkennen.
· Ein guter Tipp ist : Nicht alles immer zu glauben, sondern mehr zu hinterfragen.
Quelle: das KI-BUZZER Magazin




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