
Techniken
Hier erklären Ich kurz welche Techniken bei DESOI zum Einsatzkommen
Injektionstechnik

01
Rissinjektion & HOHLRAUMVERFÜLLUNG
Ziele der Rissinjektion / Risssanierung sind
Schließen
Verhindern des Eindringens von korrosionsfördernden Wirkstoffen
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Abdichten
Beseitigen von riss- bzw. hohlraumbedingten Undichtigkeiten des Bauteils
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Dehnfähiges Verbinden
Herstellen einer begrenzt dehnfähigen, dichten Verbindung der Rissflanken
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Kraftschlüssiges Verbinden
Herstellen einer zug- und druckfesten Verbindung
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Polymerer Füllstoff (Injektionsharz)
Injektionsharze können aus einer oder zwei Komponenten bestehen, die chemisch miteinander reagieren. Initiatoren und Beschleuniger werden nach Bedarf als zusätzliche Komponenten untergemischt. Durch die Injektion von polymeren Füllstoffen werden verschiedene Injektionsziele verfolgt, wie z. B. die Abdichtung von Bauteilen oder die kraftschlüssige Verbindung von Bauteilen. Hierfür können verschiedene Packertypen aus dem DESOI Qualitätssortiment zum Einsatz kommen, um eine Injektionsaufgabe erfolgreich durchzuführen.
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Mineralischer Füllstoff
Bei der Risssanierung mit Zementsuspension und Zementleim werden gerissene Bauteile durch kraftschlüssige Injektion instand gesetzt. Die Risse werden injiziert, so dass nach Abschluss des Injektionsvorganges kein Wasser mehr eindringen kann. Das Injektionsmaterial bildet einen Schutz gegen das Eindringen aggressiver Stoffe und verhindert die Korrosion der Bewehrung. Durch die kraftschlüssige Verbindung der Rissflanken wird die Tragfähigkeit der Bauteile wieder hergestellt.
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Injektionsschlauchsystem
Seit Anfang der 70er Jahre werden Injektionsschlauchsysteme in der Praxis alternativ oder zusätzlich zu Fugenbändern und Fugenblechen zur Abdichtung eingesetzt. Es handelt sich um eine injizierbare Fugeneinlage in Schlauch- oder Kanalform. Nachträgliche Undichtigkeiten können durch Injizieren von Polyurethanharz, Acrylatharz, Zementsuspension oder Zementleim gezielt abgedichtet werden.
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02
Horizontalabdichtung
Die Horizontalsperre (Druckinjektion) ist ein Abdichtungssystem gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit. Kellerräume werden heute zunehmend als Wohnräume umfunktioniert. Um diesem Qualitätsanspruch nachzukommen, muss in vielen Fällen in feuchte Wände eine fachgerechte nachträgliche Bauwerksabdichtung durchgeführt werden (Nass-in-Nass-Verfahren). Im Fall von Hohlräumen werden diese vorab mit Zementleim verfüllt. Ziel der Horizontalsperre ist es, die Kapillaren im Baustoff zu verengen und den weiteren Aufstieg der Feuchtigkeit zu verhindern und den Feuchtigkeitsgehalt im Mauerwerk zu reduzieren. Die Hohlraumverfüllung und Einbringung der Horizontalsperre erfolgt über dasselbe Packersystem.
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Einsatzgebiete
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Mauerwerk mit Hohlräumen
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Homogenes Ziegelmauerwerk
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Homogenes Ziegelmauerwerk mit niedriger Alkalität und Durchfeuchtungsgrad > 80 %
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Anwendungsbeispiele
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Nachträglich einzubringen bei älteren Bauwerken
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In Abhängigkeit vom Objekt und Durchfeuchtungsgrad kommen verschiedene Verfahren zur Anwendung
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Voruntersuchungen sind als Grundlage für Sanierungsmaßnahmen unerlässlich
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Horizontalsperren müssen über den gesamten Bauteilquerschnitt ausgeführt werden
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Vorteile & Nutzen
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Mauerverfestigung und Mauerstabilisierung im Injektionsbereich
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Niedriger Verbrauch von Injektionsflüssigkeit durch vorherige Hohlraumverfüllung
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Weniger Zubehör notwendig, z. B. geringerer Bohrerverschleiß und Packerbedarf
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Geringere Arbeitszeit pro laufendem Meter

Injektion am Mauerwerk mit Hohlräumen
Durch eine Mehrstufeninjektion im Niederdruckverfahren werden Hohlräume, Fehlstellen und Klüfte mit einem schrumpffreien Injektionsmörtel über Bohrpacker verfüllt. Über die gleichen Packer wird durch eine Lanze ein Bohrkanal geschaffen. Der Injektionsstoff wird anschließend mittels Druckinjektion (3-5 bar) zur besseren Verteilung injiziert. Dadurch kann eine optimale Wirksamkeit im Bereich des injizierten Mauerwerkes erzielt werden.
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Injektion am homogenem Mauerwerk
Der ausgewählte Injektionsstoff wird mittels kontinuierlichem und auf das Bauteil abgestimmtem Druck (3-5 bar) über Bohrpacker in das Bauteil eingebracht. Wichtig ist eine relativ gleichmäßige Verteilung des Injektionsstoffes, um eine entsprechende Bildung einer Wirkzone zu gewährleisten. In Anhängigkeit von den Bauteilbedingungen sollte deshalb der Injektionsdruck über einen längeren Zeitraum (z.B. mehrere Minuten pro Packer) gehalten werden.
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03
Schleier- & Flächeninjektion
Die Abdichtung durch Vergelung, z. B. Schleier- oder Flächeninjektion, ist eine hochwirksame Alternative bei der nachträglichen Abdichtung von Ingenieur- und Verkehrsbauwerken sowie für Bauwerke im Hoch- und Wohnungsbau. Voraussetzung für eine erfolgreiche nachträgliche Abdichtung ist die Kenntnis der Ursache für die aufgetretenen Feuchteschäden.
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Schleierinjektion
Ein in der Praxis bewährtes nachträgliches Abdichtungsverfahren im Tunnelbau, für Ingenieurbauwerke, Wohn- und Industriegebäude, Parkhäuser, Tief- und Kanalbau und Wasserbau. Die Schleierinjektion mit Acrylatgel (Hydrostrukturharz) bewirkt eine Abdichtung erdberührter oder erdüberschütteter Bauwerke von innen nach außen sowie das Füllen von Durchgängigkeiten, wie Risse, Fehlstellen, Hohlräume, Fugen. Geeignete Injektionstechnik und Injektionspacker sowie ein vom Fachplaner erstelltes Sanierungskonzept sichern den Erfolg der Bauwerksabdichtung.
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Flächeninjektion
Mit der Flächeninjektion können erdberührte undichte Bauteile nachträglich von innen nach außen abgedichtet werden. Je nach Baustoffbeschaffenheit und Porengefüge wird eine durchgängige Abdichtungsebene im Bauteil (Mauerwerk) erstellt. Durch die Injektion geeigneter Materialien, wie niedrigviskose Gele oder Harze, werden die für das Wasser verantwortlichen Transportwege abgedichtet.
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04
Fugensanierung
Mit der richtigen Sanierung von Fugen können Undichtigkeiten behoben werden. Um sowohl die Fugensanierung als auch die Nachdichtung minimalinvasiv und zielgerichtet durchzuführen, bietet DESOI unterschiedliche Produkte für verschiedene Anwendungsverfahren an.
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B-Sting® Fugeninjektionsnadel
Die B-STING® Fugeninjektionsnadel ermöglicht eine einfache und sichere Abdichtung von Dichtungsfugen in Tunneln, insbesondere in Tübbingtunneln. Durch das Eindrehen der B-STING® mit einem Akkuschrauber und die Injektion eines Füllstoffs auf Acrylat- oder Polyurethanbasis wird die Fuge abgedichtet. Die B-STING® verbleibt im Bauteil und sorgt für eine dauerhafte Abdichtung.
NEU ist der Einsatz der B-STING® Fugeninjektionsnadel bei der Abdichtung in undichten Bewegungsfugen.
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B-Joint®
B-JOINT® ist eine weitere Ausführung des bewährten DESOI Quick Seal. Diese Variante ist ein Profilschlauch und kommt ohne Klemmleisten aus. Das Produkt ist flexibel und passt sich perfekt Unebenheiten an. Gespannt wird durch Luftbeaufschlagung über die Luftfüllnadeln, das Spannen über die Muttern entfällt. Die anschließende Injektion erfolgt über die Fugeninjektionsnadel. Der B-JOINT® kann in beliebiger Länge verarbeitet werden und kommt bei einer Fugenbreite von 20 bis 30mm zum Einsatz.

B-Profile®
Das B-PROFILE® mit integrierten Gummidichtlippen eignet sich zur nachträglichen Abdichtung undichter Bewegungsfugen mittels Injektion. Es vereinfacht den Arbeitsablauf und reduziert den Zeitbedarf gegenüber herkömmlichen Methoden. Das B-PROFILE® kann in beliebiger Länge verarbeitet werden und ist nach der Reinigung mehrfach verwendbar.
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DESOI Quick Seal /
DESOI Quick Seal E
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Undichtigkeiten von Fugen können mit der richtigen Sanierung behoben werden. Um sowohl die Fugensanierung als auch die Nachdichtung minimalinvasiv und zielgerichtet durchzuführen, bietet DESOI unterschiedliche Systeme/Produkte für verschiedene Anwendungsverfahren an.
Mit diesen Systemen werden Dehn-, Arbeits- und Bewegungsfugen sicher abgedichtet. Eine ausführungssichere Fugensanierung oder Nachdichtung von WU-Betonkonstruktionen ist so gewährleistet.
5
Berg- & Tunnelbau
Speziell an den Einsatz im Bergbau, Tunnelbau, Tiefbau und Spezialtiefbau richtet sich unser Angebot an Injektionssystemen. Hierzu gehören Blähpacker, Hydraulikpacker, Bohrlochverschlüsse, Spannpacker, Rammverpresslanzen, Spundwandpacker etc. in unterschiedlichen Ausführungen. Zubehör und Hilfsausrüstung sind ebenfalls erhältlich. Die Bohrlochverschlüsse gibt es auch in der Ausführung mit Kunststoffinnenrohren. Der Spannpacker eignet sich für die Abdichtung im Gestein mit polymerem Füllstoff (Injektionsharzen) sowie allen Füllstoffen auf mineralischer Basis. Die Rammverpresslanze wird in gut durchdringbare Böden eingerammt, aufwändige Vorarbeiten sind nicht erforderlich. Der speziell entwickelte Spundwandpacker für Injektionen hinter Spundwände gewährt zuverlässigen Halt und eine sichere Abdichtung.
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Bodeninjektion mit Rammverpresslanzen
Bei diesem Verfahren werden Stahlrohre mit seitlichen Austrittslöchern und Spitze in den Boden gerammt. Passende Verlängerungen gibt es mit und ohne Austrittslöcher sowie mit abgedeckten Austrittslöchern. Das Verfahren eignet sich besonders für geringe Tiefen in gut durchdringbaren Böden. Die maximale Setztiefe hängt von der Bodenbeschaffenheit ab. In der Praxis werden Setztiefen bis 15 Meter realisiert. Durch alle Öffnungen kann der Füllstoff in den Boden eindringen. Bei der Anwendung mit verlorener Spitze fließt der Füllstoff am Lanzenende aus. Bei Injektionen unter Bodenplatten sind diese entsprechend vorzubohren. Zur Abdichtung werden Injektionspacker mit einer Verbindungsmuffe verwendet.
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Bodeninjektion mit Blähpackern
Blähpacker werden in nahezu allen Bereichen der Bohrtechnik, im Tunnelbau und Spezialtiefbau für Injektionen eingesetzt. Diese Injektionen dienen im Allgemeinen zur Verbesserung von bodenmechanischen Eigenschaften oder der Abdichtung. Zudem werden Blähpacker in der Bohrlochmesstechnik für Probeinjektionen, Wasserabpressversuche und zu geologischen Erkundungen im Bohrloch verwendet.
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Tunnel- und Gebirgsinjektion mit
Spann- & Doppelpackern
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Spann- und Doppelpacker kommen insbesondere im Berg- und Tunnelbau zum Einsatz. Für den Sprengvortrieb werden vorwiegend Spannpacker genutzt. Sie ermöglichen eine schnelle Stabilisation und Abdichtung von Felsen und Gestein mit zementösen oder chemischen Injektionsstoffen. Der Doppelpacker dagegen ist ein mechanischer Packer mit zwei Spannstellen. Wie beispielsweise die Innen- und Außenschale eines Tunnels können so zwei Bauteile verspannt und Undichtigkeiten zwischen den Schalen abgedichtet werden. Zusätzlich können direkt bei der Installation auch Gebirgsanker eingebaut und injiziert werden.
Industrietechnik
Entwicklung/Konstruktion
Fertigung
Reparatur
Wir entwickeln/konstruieren und fertigen Produkte, sowohl im Kundenauftrag als auch nach eigenen Ideen, für die unterschiedlichsten Branchen. Grundvoraussetzung ist Kreativität bei der Umsetzung schwieriger Konstruktionen sowie bei der Weiterentwicklung bestehender Produkte im Sinne von: Das muss doch besser gehen. Ein weiteres Angebot ist die Reparatur von Teilen aller Art. Je nach Schwere des Schadens ist auch hier ein entscheidender Vorteil, dass sich die Abteilungen Entwicklung/Konstruktion und Fertigung unter einem Dach befinden.
Fazit: Wir bieten das Komplettprogramm.
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Auftragsarbeiten
Sie brauchen ein ganz bestimmtes Teil und fragen sich: Wer kann mir das anfertigen?
Aufträge kommen aus allen Branchen. Die Anforderungen variieren von der Neuanfertigung über die Umgestaltung bis hin zur komplett neuen Konstruktion eines Teiles. Hierfür arbeiten die Abteilungen Entwicklung/Konstruktion und Fertigung Hand in Hand. Die Artikel können einzeln oder in Serie gefertigt werden.
Fertigung
Hier werden die Konstruktionszeichnungen in die Praxis umgesetzt. Es wird gedreht, gefräst, gesägt, geschweißt, geschliffen und poliert.
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Reparaturen
Reparieren - warum?
Lieferverzögerungen/-ausfälle, steigende Energiekosten, die Endlichkeit der Ressourcen - defekte Teile wegzuwerfen ist nicht mehr zeitgemäß.
Sorgfältig ausgewählte Qualität, die wiederhergestellt werden kann, bedeutet Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit. Wir reparieren Teile aller Art aus allen Bereichen.
Zunächst wird geprüft, wie umfassend die Reparatur sein muss – können einzelne Komponenten erhalten bleiben, sind Rekonstruktionen erforderlich oder muss der Artikel eventuell sogar ganz neu angefertigt werden? Der Kunde entscheidet.
Ziel der Reparatur: Das hat sich gelohnt!



